21. April 2026
Pläne der Gesundheitsministerin gefährden kieferorthopädische Versorgung in Niedersachsen
Erhebliche Risiken für die zahnärztliche Versorgung, insbesondere in der Kieferorthopädie, sieht die Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN) im Referentenentwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Das Bundesgesundheitsministerium plant die Kostenübernahme für gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche ausschließlich auf Behandlungen durch Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte für Kieferorthopädie zu beschränken. Diese vorgesehene Einschränkung würde zahlreiche bewährte Behandlungen und damit verbundene Erfolge der Mundgesundheit gefährden – vor allem bei Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen.