Psychologische und psychosomatische Aspekte in der Funktionsdiagnostik, bildgebende Verfahren (CF 02.8)

Strukturierte Fortbildung (Curriculum) Funktionslehre - Modul 2
Seminar: Psychologische und psychosomatische Aspekte in der Funktionsdiagnostik, bildgebende Verfahren (CF 02.8)
Seminarnummer: VE0112
Datum: Freitag 17.01.2025 14:00Uhr - Freitag 17.01.2025 19:30Uhr
Zweiter Tag: Samstag 18.01.2025 09:00Uhr - Samstag 18.01.2025 17:00Uhr
Ort: Zahnmedizinische Akademie Niedersachsen
Adresse: Zahnärztekammer Niedersachsen
Zeißstraße 11a
30519 Hannover
Veranstalter: Zahnärztekammer Niedersachsen
Fortbildungspunkte: 17
Preis pro Teilnehmer: 500,00€
Referent/en: PD Dr. M. Oliver Ahlers, Prof. Dr. Olaf Bernhardt

a) Psychologische und
psychosomatische Aspekte
in der Funktionsdiagnostik
und Funktionstherapie
Neben somatischen Faktoren tragen auch psychosomatische
Faktoren zur Entstehung von CMD bei. Zahnärzte sind für deren
Exploration in der Regel nicht professionell ausgebildet. Hinzu
kommt, dass dies aber auch von Patienten nicht erwartet wird;
diese verbinden das Bild des Berufszahnarztes zumeist mit der
Erwartung an mechanistische interventionelle Lösungen,
sowie deren Vermeidung durch Prophylaxemaßnahmen.
In der Funktionsdiagnostik bedarf es daher eines Weges
gefunden werden, die für die Beurteilung der Situation erforderlichen Informationen konfliktfrei zu erhalten und dabei das
(Zahn-)Arzt-Patienten-Verhältnis nicht zu belasten, sondern
nach Möglichkeit die Bindung noch zu stärken.

Der Schwerpunkt des Kurses liegt daher auf der Vermittlung von
Techniken, die in der zahnärztlichen Praxis genau diese Funktion
erfüllen, deren Differenzierung nach Indikation und die Diskussion
der Aussagekraft. Und um die Schlussfolgerung zu vermeiden,
„das geht in meiner Praxis nicht“ wollen wir untereinander in praktischen Übungen derartige Anamnesesituationen nachstellen und
so auch den Umgang mit Einwänden und Vermeidungsstrategien
gemeinsam üben.
b) Klinische und instrumentelle
Funktionsdiagnostik,
bildgebende Verfahren
Zu den häufigsten Symptomen einer kraniomandibulären Dysfunktion (CMD) zählen Verspannungen und Schmerzen der Kau-,
Gesichts- und Halsmuskulatur, Kiefergelenkschmerzen und -geräusche sowie Limitationen der Unterkieferbewegungen. Viele
unspezifische Symptome werden häufig ebenfalls einer CMD
zugerechnet. Patienten warten teilweise mit langen Krankengeschichten auf. Für eine gesicherte Diagnose ist in erster Linie eine
strukturierte klinische Untersuchung und Anamnese notwendig.
Auch instrumentelle Verfahren können in begründeten Fällen zur
Bestimmung von CMD-Subgruppen beitragen und in spezifische
Therapiestrategien münden. Hierzu zählt zum einen die Erstellung
von Modellen zur Simulation von Unterkieferbewegungen im Artikulator. Auch erfahren Gelenkbahnaufzeichnungen, die eigentlich
der Datenerfassung für eine exakte Artikulatorprogrammierung
dienen, einer Renaissance bei der Beurteilung des Funktionszustandes der Kiefergelenke durch standardisierte Interpretationen
des Kurvenverlaufs.

Ansprechpartner/-innen

Seminare: Zahnärztinnen/Zahnärzte und Fachpersonal

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Tel.: 0511 83391-311
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Aktualisierung der Kenntnisse im Strahlenschutz (Fachpersonal)
Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz (Zahnärzte/innen)

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